Januar 2017

Nun steht fest, wie das neue Sitzmöbelstück für den öffentlichen Raum im Osdorfer Born aussehen soll: Tadaaa!

Es wird die Pyramide!

Eine Jury bestehend aus sieben Jugendlichen, Vertretern vom HdJ, einem Vertreter vom Bezirksamt Altona und einem Architekten hat am 21.01.2017 entschieden. Nun wird die Umsetzung geplant. 

Das Ergebnis war eindeutig. Die geheime Wahl zu Beginn sowie die nach der Diskussionsrunde offene Entscheidung kamen zu demselben Ergebnis. Sieben der elf Teilnehmenden waren für die Pyramide. Geleitet wurde die Sitzung von dem Team von JAS e.V. und den Produktdesignern Bauer + Planer. Bewertungskriterien galten Alleinstellungsmerkmal, Nutzbarkeit, Konstruktions- und Baumöglichkeit des Entwurfs sowie die Teilhabe der Jugendlichen. In einer Jury-Matrix konnten Stärken und Schwächen der Entwürfe eingetragen werden.

Nach einer intensiven Gesprächsrunde und sachlichen Abwägungen zeigten sich alle Beteiligten rundum zufrieden über die Entscheidung. Die Jugendlichen hoben den hohen „Chillfaktor“ hervor und dass man die Pyramide mit vielen gemeinsam nutzen könne. Ebenso waren sie beeindruckt, langfristig etwas für ihren Stadtteil mit entscheiden zu dürfen. „Ein echter Hingucker“ lobte der Landschaftsplaner Thomas Layer vom Bezirk Altona den Entwurf. „Ein echter Hingucker ist der Pyramiden Hochsitz aufgrund seiner massigen Größe, welches an jedem Ort wirkt und dem Bedürfnis des ,Sehen und Gesehen werden’ super Rechnung trägt. Eine Umsetzung mit Jugendlichen und genug Raum für individuelle Anpassung bietet er zudem.“ Er sprach von einem „schönen Projekt“ und einer anregenden Jurysitzung. Drei Stunden lang wurden alle vier vorgeschlagenen Konstruktionen hinterleuchtet und Argumente abgewogen. Thomas Gräbel von studio urbane landschaften sprach am stärksten an, dass dieser „Thron für Alle“ in verschiedenen Größen an vielen Stellen im Stadtteil auftauchen könne und damit einen hohen Wiedererkennungswert habe. Hier bezieht sich der Architekt auf das erste Hinguckerjahr 2013. Die Jugendlichen bauten einen Hochsitz, einen „Thron für Alle“, der jedoch nicht dauerhaft im öffentlichen Raum stehen bleiben konnte. Umso gelungener nun, dass das Versprechen, den öffentlichen Raum dauerhaft mitzugestalten mit der variabel skalierbaren Pyramide nun näher rückt. Die neue Leiterin des HdJ, Sylvia P. sieht das Projekt als „eine tolle Beteiligungschance für Jugendliche“, um etwas von ihnen selbst für ihre konkrete Umgebung zu entwickeln.